Unsere Touren
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Hier eine Karte unserer Camping-Touren. Rot: 2022, Blau: 2023 Grün: 2024 Hellgrün: 2025
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Am nächsten Morgen geht es weiter auf dem nur im Sommer vollständig befahrbaren Archipelago Trail. Für die 80 km Strecke von Korpo nach Kustavi sollte man viel Zeit einplanen. Wir müssen vier Fähren nehmen und sind mehr als zwei Stunden auf Schiffen. Vor jeder Fähre müssen wir warten.
Weil wir einen längeren Stopp auf Houtskari eingeplant haben, dauert die Fahrt den ganzen Tag. Dort machen wir einen Spaziergang durch den Ort mit schönen alten Häusern bis zur Kirche. 
In Kustavi stellen wir unser Bambi auf den empfehlenswerten Campingplatz Lootholma ab. Der Platz liegt schön und bietet uns alles, was wir haben wollen.
Am nächsten Tag erkunden wir den Ort und die Umgebung auf geliehenen Fahrrädern. Leider ist es viel zu warm, um eine größere Strecke zu fahren, deswegen folgen wir dem Kustavi’s nature and culture trail, der aber eher ein Wanderpfad ist. Danach gehe ich in die gut gemachte Sauna des Campingplatzes. Ich habe es im letzten Jahr in Finnland nicht in der Sauna geschafft, deswegen muss ich die Gelegenheit nutzen, diesen Punkt von meiner Liste zu streichen.
Am nächsten Tag besuchen wir das Kustavi Handicraft Village und spielen danach eine Runde Diskgolf auf dem gut gepflegten und landschaftlich schönen Kurs des Campingplatzes.
Weil die Katze zu Hause seit Tagen nicht zum Füttern erscheint, müssen wir Finnland früher als geplant verlassen. Am Abend nehmen wir eine Fähre von Turku nach Stockholm. Aus Südschweden kommen wir falls nötig schneller und spontaner zurück.
Unsere Stimmung ist entsprechend mies.
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Unsere Reise durch Südfinnland und Schweden beginnt mit der 30 stündigen Überfahrt von Travemünde nach Helsinki. Nach der Ankunft fahren wir zu unserem Campingplatz auf der Insel Korpo in den Schären vor Turku. Rumarstrand ist ein recht kleiner Platz mit wenigen Stellplätzen und einer schönen Lage direkt an der Ostsee. Leider bekommen wir nur einen wenig schönen Stellplatz direkt auf dem Parkplatz bekommen.

Am ersten Tag erkunden wir die kleinen Orte und Häfen der Insel. In Verkan gehen wir den Biosphären-Trail. Dieser zwei Kilometer lange Weg gibt uns einen Einblick in die Landschaft und die Vegetation der Insel. Der gut ausgeschilderte Weg führt durch Kiefernwälder und an Felsen entlang. Auch der kleine Hafen Korpoström liegt sehr schön. Hier machen wir eine Mittagspause, bevor wir hier endlich Diskgolf ausprobieren. Die Scheiben hatten wir im letzten Jahr in Finnland gekauft und danach keinen Platz mehr gesehen.
Am nächsten Tag fahren wir von Verkan aus mit einem Kayak die Küste entlang. Ich muss mich am Anfang an das Kayak gewöhnen, aber es macht schon Spaß, so dich an der Insel entlang zu fahren.
Abends genießen wir ein Tastingmenu im sehr nordisch eingerichteten Restaurant Back Pocket. Die Küche ist regional verwurzelt und dennoch experimentierfreudig. Wir schwärmen beide noch von der Krabbensuppe mit Aioli und Chiliöl und dem Zwischengang Minzlabneh mit Melonen und Gurkenstückchen und einem Sorbet aus Ingwer und Cider. Ein weiterer leckerer und optisch schöner Gang war ein Sanddorneis mit Sanddorn-Chili-Marmelade und einem Überzug aus weißer Schokolade mit Lakritze präsentiert als Stileis.
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Am Freitag, den 21.07.24, fuhren wir von Magarøya zum Campingplatz in Olderfjord. Der Wohnwagen war schnell abgestellt und wir machten nur einen minimalen Aufbau, weil der Schotterplatz am Fjord kein Vorzelt zuließ. Bei dem schönen Wetter war das kein Problem.
Nach einer kurzen Pause fuhren wir die 66 km lange Nationale Touristenroute nach Havøysund. Die einsame Straße führt am Meer entlang durch eine karge und zerklüftete Felslandschaft. Die Rastplätze an den Touristenroute sind immer besonders gestaltet. Am architektonisch überraschenden Rastplatz Selvika machten wir abends ein Picknick am Strand.
Diese Straße ist absolut sehenswert und im Vergleich zum Nordkap ziemlich einsam.
Am nächsten Tag erkundeten wir das Stabbursnes Naturreservat. Dies war zwar eine schöne Wanderung durch die subarktische Natur am Fjord, aber leider waren wir nicht in der Vogelsaison dort. Deshalb waren hier sehr wenige Vögel zu sehen. Das war nicht schlimm, wir hatten an anderen Orten mehr als genug Vögel gesehen und zu viel Fotos von Vögeln gemacht.
[% mg=Olderfjord %]
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Magerøya - den Namen der Insel kennen nicht viele, aber vom Nordkap auf der Insel hat jeder schon mal gehört. Dies war der nördlichste Punkt unserer Reise auf dem nördlichsten Campingplatz Europas in Skarsvåg, dem nördlichsten Fischerdorf der Welt (behaupten sie jedenfalls). Wir hatten Glück, dass die Sonne bei unserem Besuch am Nordkap schien, während unser tiefer gelegener Campingplatzg in dichten Nebel versunken war.
Hier gibt es total schöne kleine Dörfer, die die meisten Touristen nicht sehen, weil sie nur ein Ziel und zu wenig Zeit hier haben. Hier laufen Rentiere über den Campingplatz.
Wir waren in Kamøyvær, um Fotos des idyllischen Hafens zu machen und uns in der Galerie „East of the Sun" nett mit der Künstlerin zu unterhalten.
Am nächsten Tag waren wir bei strahlendem Sonnenschein auf einer Birdwatchingtour in Gjesvær. In der Luft über den Felsen vor Gjesvær gab es so viele Vögel, dass der Anblick an einen Mückenschwarm erinnerte. Wir haben u. a. Puffins, Gryllteise, verschiedene Möwen und mehrere Seeadler gesehen. Auf der Rückfahrt zum Campingplatz mussten wir feststellen, dass die Ostseite der Insel noch immer in den Wolken lag.
Nach dem Abendessen wurde die Sicht endlich besser und wir wanderten zur Kirkeporten, einem natürlichen Felsbogen. Durch diesen Bogen kann man auf das Nordkap-Plateau schauen. Die Sonne verschwand gerade hinter dem Plateau, deshalb leuchtete das Plateau orange.
Anschließend fuhren wir noch einmal zum Nordkap, um endlich die Mitternachtssonne zu sehen. Der Blick vom Nordkap war absolut traumhaft.
[% mg=Magaoya %]
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Nach einer langen Fahrt auf holperige Straßen über das einsame Fjell erreichten wir bei Regen unseren Campingplatz Farmen Syltefjord Camping.
Schnell den Wohnwagen abstellen und in den zugehörigen Café in einer alten Scheune bei Café und Kuchen den Regen abwarten.
Hier genossen wir ein paar Tage die schöne Landschaft zwischen Fjord und Fjell, machten Spaziergänge und entspannten uns einen Vormittag in der Sonne.
Nach einer Zwischenübernachtung in Ifjord (keine Empfehlung!) ging es weiter nach Magarøya.
[% mg=Syltefjord %]