Mit Bamby unterwegs

Camping mit dem Wohnwagen Bamby von Nano Caravan

Juli 18, 2026

Norwegen 26: 1. Teil Stavanger und Ryfylke

Unser erstes Campingplatz war in der Gegend Ryfylke. Von dort aus haben wir Touren nach Stavanger und zum Lysefjord unternommen haben.

Norwegen 26: 1. Teil Stavanger und Ryfylke

Anreise

Dies ist unsere erste größere Tour mit Elektroauto und unserem kleinen Wohnwagen. Um den Verbrauch zu testen, haben wir vorher ein Wochenende in Clausthal verbracht. Mit diesem Verbrauchswert haben wir dann ein Profil in ABPR erstellt und zusätzlich angegeben, dass nur anhängerfreundliche Ladeplätze angesteuert werden. 

Nach einer Zwischenübernachtung in Vejle, Dänemark, sind wir weiter zur Fähre von Hirtshals nach Stavanger gefahren. Die Ladeplanung mit ABPR hat für die Anreise gut funktioniert. In Dänemark gab es gute Ladeplätze, bei denen der Wohnwagen dran bleiben konnte. Dies war in Deutschland nicht so gut. Die Überfahrt war eher ereignislos, zwar musste das Schiff wegen eines medizinischen Notfalls eine Weile zurück fahren und der Hubschrauber landete direkt auf dem Deck über uns, aber das führte nicht einmal zu einer Verspätung. In der Nähe von Stavanger war es unproblematisch, das Auto zu laden und ohne Wohnwagen ist das Laden einfach.  

09.07.26

Früh am nächsten Morgen kommt die Fähre in Stavanger an. Zu früh zum Einchecken erreichen wir den ersten Campingplatz Wathne Camping, deswegen stellen wir das Bamby nur ab. Danach fahren wir das erste Stück der Ryfylke Landschaftsroute bis Ardal und machen dort einen Ladestopp mit zweitem Frühstück. Anschließend richten wir unseren Stellplatz ein. Zum Abschluss des Tages machen wir bei schönstem Wetter einen kleine Wanderung (Longaneset skogsti) in der Nähe von Tau.

10.07.

Wir fahren mit dem Bus nach Stavanger, um die Innenstadt zu erkunden und uns durch die Innenstadt mit ihren bunten Holzhäusern treiben zu lassen. Leider ist die Innenstadt durch Kreuzfahrttouristen ziemlich überlaufen. Auch das Ölmuseum am Hafen ist architektonisch sehr interessant. 
Die Altstadt Gamle Stavanger liegt auf der Westseite des Hafens und besteht aus über 170 meist weißen und denkmalgeschützten Holzhäusern. Hier befindet sich auch das IDDIS, das norwegisches Grafikmuseum und Konservenmuseum. Der Zusammenhang der Themen wird beim Besuch schnell klar: Iddis ist ein Etikett im lokalen Dialekt. Das wir für den Besuch kaum noch Zeit hatten, weil das Museum schon um 16 Uhr schließt, müssen wir morgen wiederkommen. Danach müssen wir zum Busbahnhof gehen, weil es nur wenige Ticketautomaten in Bergen gibt und die App beim Bezahlen zickt. 

11.07.

Heute fahren wir mit dem Auto durch die Umgebung in der Nähe von Stavanger. Zuerst geht es zu den Felsritzungen in Solbakk, hier kann man viele Schiffe und  einige Sonnenringe im Fels erkennen. Danach geht es weiter zum Druck- und Konservenmuseum in Stavanger. Die Ausstellung ist vielfältig und zeigt die Bedeutung der Konservenindustrie für Stavanger und vieles, was damit verbunden ist, wie die Gestaltung der Etiketten. Endlich weiß ich, wie Lithographie funktioniert.  
Anschließend geht es zum etwas außerhalb gelegenen Denkmal "Sverd i Fjell". Am westlichen Rande von Stavanger soll dieses Denkmal an die Vereinigung Norwegens durch Harald Schönhaar erinnern. Der Platz ist ziemlich überlaufen und liegt auch nicht so schön wie gedacht. Für die  Rückfahrt zum Campingplatz wählen wir einen Umweg am Lysefjord entlang inklusive einiger Aussichts- und Fotostopps

12.07

Wir fahren mit der Fähre durch den Lysefjord von Forsand nach Lysebotn. Die Fahrt durch diesen Fjord ist spektakulär, weil der Fjord ziemlich schmal ist und die Berge steil nach oben gehen. Platz für Siedlungen gibt es hier kaum, die Fähre stoppt nur an einigen kleinen Siedlungen an den steilen Hängen. In Lysebotn angekommen machen wir eine Wanderung, um der Ort zu erkunden und uns einen Wasserfall anzusehen. Leider schaffen wir es zeitlich nicht ganz bis zu dem Wasserfall. Für den Rückweg nehmen wir die schnellere Personenfähre.