Mit Bamby unterwegs
Vestre Jakobselv und Ekkerøya

Vestre Jakobselv und Ekkerøya

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Am nächsten Tag ging es weiter nach Vestre Jacobselv. Am Nachmittag haben wir uns in der nahegelegene Stadt Vadsø umgeschaut, aber diese ist wenig fotogen  

Abends haben wir dann einen Spaziergang am Fluss und einen Fotostopp am Hafen gemacht. 

Am nächsten Tag waren wir auf der Vogelinsel Ekkerøya unterwegs und haben bei bestem Wetter Dreizehenmöwen in ihren Nestern, Gryllteisten und einen Seeadler gesehen. 

Auf der Varranger-Halbinsel: Vardø und Umgebung

Auf der Varranger-Halbinsel: Vardø und Umgebung

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Nach einer Übernachtung im Tana Familiencamp (okay, aber keine Empfehlung) erreichten wir Vardø. 

Hier gibt es leider keinen Campingplatz. Deswegen müssen wir ins örtliche Hotel ausweichen. Das Hotel ist ganz gut, könnte aber etwas Zuwendung vertragen. Die Stadt Vardø selber hat ihre besten Zeiten hinter sich, da die hiesige Fischerei zurückgegangen ist. Einige Gebäude werden nur noch von Dreizehenmöwen bewohnt. An manchen Gebäude gibt es schöne Street-Art.

Am ersten Tag sind wir die sehr schmale Straße zu dem verlassenen Dorf Hamningberg gefahren. Der Ort wird nur im Sommer als Feriendorf genutzt. Im Winter ist das Dorf verlassen und die Straße geschlossen. Die Straße führt durch eine arktische Felslandschaft ohne hohe Vegetation. Nur niedrige Pflanzen wachsen dort und ernähren die Schafe und Rentiere.
Bei einem Spaziergang in dem in dem Dorf hat uns ein Regenschauer überrascht. Durchnässt mussten wir in das örtliche Café flüchten. Gut, dass es dieses im Sommer gibt.  

Am Abend haben wir eine Puffin-and- Whale-RIB-Tour gemacht. Wir wurden erst zu der Vogelinsel Hornøya gefahren. Abends war dort nicht viel los, so dass wir ziemlich dicht an die Vögel herangehen und viele schöne Fotos machen konnten. Danach kreuzten wir noch durch die See vor Vardø und haben zwei verschiedene Seehundarten sowie kurz einen Schweinswal gesehen. Vielen Dank an unseren Guide Boris für diesen unvergesslichen Abend.  

Am nächsten Tag haben wir das Hexenmahnmal in Vardø angesehen. In einem langen, schwach beleuchteten Gang stehen 91 Texttafeln mit jeweils dem Namen des Opfers und einem Auszug aus den Urteil. 
Im Pavillon daneben steht ein brennender Stuhl umgeben von 7 hohen Spiegeln. Diese Skulptur symbolisiert einen Scheiterhaufen. 

Danach sind wir in Kiberg gewandert, bis wir einen guten Blick auf das Ostkap hatten. 

Jenseits des Polarkreises: Ivalo und Inari

Jenseits des Polarkreises: Ivalo und Inari

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Nach langen Fahrt überquerten wir völlig unspektakulär den Polarkreis und waren im Gebiet der Mitternachtssonne angekommen. 

Wir stellten den Wohnwagen auf dem verkehrsgünstig gelegenen Campingplatz Ivalo River Camp ab. Der Empfang war freundlich, der Platz ist gut gepflegt und die Einrichtungen sind sauber. Hier blieben wir drei Nächte.

Wanderung Iisakkipää - Von Saariselkä in den Urho Kekkonen Nationalpark 

Am nächsten Tag machten wir eine schöne Wanderung auf das Fjell des Iiskkipä bei Saariselkä. Zuerst ging es durch Nadelwälder, oberhalb von 350 m gab es nur noch die waldfreie Steppe, die mit den typischen Erikastauden, Heidelbeeren und bodenebenen Birkengewächse bewachsen ist. Am Gipfel haben wir viele Rentiere gesehen.

Danach sind wir noch auf den Nachbargipfel Kaunispää gefahren, um einen Kaffee zu trinken, das Wahrzeichen, einen wichtigen geographischen Triangulationspunkt, zu betrachten und die Aussicht zu genießen. 

Inari: Siida und Aanaar

Das Sami-Museum Siida in Inari hatten uns mehrere Leute empfohlen. Der Besuch war sehr interessant und ermöglichte einen Eindruck von der Lebensweise und der Kultur der Sami. Das Museum zeigt auch die Natur Lapplands im Jahresverlauf mit schönen großen Bildern und Tier-Exponaten. Es gab auch einen Freilichtteil mit Sami-Gebäuden und Lagern. Die Ausstellung ist wirklich gut gemacht und durch die mehrsprachigen Erklärungen auch für ausländische Touristen zugänglich. 

Am Abend haben wir ein 5-Gänge-Menü im Restaurant Aanaar genossen. Es gab viele regionale Kompetenten, wie z. B. Rentierfilet, Gelbe Beete oder Lachs. Auch die nichtalkoholische Getränkebegleitung war sehr interessant und hatte auch immer regionale Bezüge. Das Dessert hieß Savusauna. Birkeneis und eine bayerische Creme mit Rauch darüber und schwarzen Baiser-Stücken. Der Geschmack und Geruch einer finnischen Sauna blieben noch lange im Mund zurück.

In dieser Nacht kam mein Zeitgefühl das erste Mal völlig durcheinander. Um halb drei wachte ich auf und dachte, es ist Zeit aufzustehen. Es war taghell draußen. Gut, dass unser Wohnwagen eine Verdunklung an allen Fenstern hat, sonst würde ich noch weniger Schlaf bekommen.

Der Mitternachtssonne entgegen - Teil 2

Der Mitternachtssonne entgegen - Teil 2

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Zweiter Stopp in Ruka 

Nach einer Zwischenübernachtung auf dem netten Platz Ristijärven Pirtti Camping standen wir drei Nächte auf dem Campingplatz Iisaki-Village in der Nähe von Ruka. Der Ort wirkte als Wintersportzentrum im Sommer ziemlich verlassen. Der nahegelegene Ort Kuusamo ist deutlich größer und bietet mehr Einkaufsmöglichkeiten. 

Am Montagabend waren wir auf einer Bärensafari. Dazu wurden wir in eine Schutzhütte im Nirgendwo gefahren und konnten glücklicherweise wilde Braunbären fotografieren. 

Am Dienstag wanderten wir die kleine Bärenrunde. Die Landschaft in diesem Flusstal war wunderschön und entschädigte für die anstrengende Wanderung und die vielen Mücken. 

Der Mitternachtssonne entgegen - Teil 1

Der Mitternachtssonne entgegen - Teil 1

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Durch Finnland nach Nordnorwegen. 

Mit der Fähre fuhren wir von Travemünde nach Helsinki. 30 Stunden Entspannung pur. Eine Vollbremsung nach den stressig Tagen am Schuljahresende. 
Der ersten Stopp auf der Reise machten wir bei bestem Wetter am Saimaa-See in der Nähe von Puumala auf dem neuen Campingplatz Pistocamp. 
Hier haben wir den finnischen Sommer erlebt. Bei Temperaturen bis zu 30 Grad und Sonnenuntergang gegen 23 Uhr war die Abkühlung im See eine sehr willkommene Abwechslung. Die Abkühlung war auch nötig, da es auf dem Platz nur wenig Schatten gab.  

Am zweiten Tag waren wir abends auf einer Seehund-Safari mit einem ruhigen elektrischen Boot.  Wir hatten kein Glück und haben keinen Saimaa-Seehund gesehen, aber die Schiffsfahrt war trotzdem sehr schön, weil wir einen guten Guide hatten. 

Am dritten Tag haben wir eine Führung durch die Burg Olavinlinna gemacht. Die mittelalterliche Grenzburg wurde lange genutzt und mehrfach erweitert, deswegen ist die äußere Burg gut erhalten. Trotz der vielen schwierigen Treppen hat sich die Führung gelohnt. Ohne Führung darf man nur wenige Räume betreten.

Polarlichter in der Heide und kein Stativ dabei

Polarlichter in der Heide und kein Stativ dabei

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Über das Himmelfahrtswochenende waren wir auf unserem Lieblingsplatz im Naturpark Südheide, als ich am Freitag eine Nachricht aufs Handy bekam, dass es eine dort hohe Wahrscheinlichkeit für Polarlichter gibt. Die App hatte ich nach dem letzten Urlaub im Norden nicht abgeschaltet. 

Wir waren total überrascht über diese einmalige Gelegenheit, so weit im Süden Polarlichter zu sehen  und zufällig in einer dunklen Gegend zu sein. Deswegen machten uns abends auf den Weg zu einer nahgelegenen Brücke über die Örtze. Dort ist es nachts noch dunkler als auf dem Campingplatz und wir konnten die Polarlichter schon mit dem bloßen Auge sehen.

Zwar hatte wir unsere Kameras dabei, aber leider keine Stative. Das Brückengeländer musste deswegen als Stütze ausreichen. Hier die schönsten Fotos, die unter den Bedingungen möglich waren.