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Erst einmal gespielt: Too many Bones

Kurze Vorstellung und Rezension zu Too many Bones.
14.Juli.2019 - Lesezeit: 5 Minuten
Erst einmal gespielt: Too many Bones

In den Ferien ist genug Zeit, um auch mal ein längeres Spiel auszuprobieren. Bei einer Bekannten haben wir in 5 Stunden Too many Bones erklärt bekommen und anschließend einen etwas stärkeren Endgegner besiegt. Hier mein Eindruck nach einem Spiel.
Was ist Too many Bones? Eigentlich ist es ein einfaches kooperatives Brettspiel. Jeder spielt einen Helden vom Volk der Gearlocks mit seinem eigenen Würfelset. Zusammen wollen die Helden das ausgewählte Bossmonster besiegen. Auf dem Weg zu diesem Endgegner müssen unsere Helden noch einige Begegnungen bestehen und z. B. Monster besiegen um stärker zu werden und bessere Ausrüstung zu finden (leveln und looten). Allerdings hat man nur ein paar Spieltage Zeit, um dieses Ziel zu erreichen. Um ein Monster anzugreifen, würfelt man mit ein paar Würfeln für seinen Helden und erhält den Schaden für das Monster (und weitere Effekte). Durch die Kämpfe erhält man Trainingspunkte, die man benutzen kann, um den eigenen Helden zu verbessern. So weit, so gewöhnlich. 

Bei Too many Bones sind die Würfel die Fähigkeiten der Helden. Jeder Charakter hat 16 spezielle Würfel, die durch die Trainingspunkte gekauft werden. Dabei kann man bestimmte Fähigkeitenwürfel erst kaufen, wenn man die Vorgänger im Skilltree gekauft hat. 

Jeder Held hat neben den Fähigkeitswürfeln die Grundwerte Gesundheit, Geschicklichkeit, Angriff und Verteidigung. Die Geschicklichkeit bestimmt dabei, wie viele Würfel man für Aktionen auswählen darf. Dabei hat man neben den Spezialwürfeln noch allgemeine Würfel für Angriff oder Verteidigung. Die meisten Effekte der Würfel werden sofort ausgeführt, die Verteidigungswürfel und einige andere Würfel speichert man auf dem Charakterbogen, bis sie gebraucht werden. Der Charakter Nugget hat z. B. oben rechts insgesamt 5 Schilde gespeichert. Auf vielen Würfeln gibt es die namensgebenden Knochen (bones). Beim Würfeln sind diese erstmal ein Fehlschlag. Diese Ergebnissen werden im Backup-Plan gesammelt. Wenn man genug Knochen gesammelt hat, kann man so spezielle Fähigkeiten des Backup-Plans auslösen. 

 

Auch die Gegner haben spezielle Fähigkeiten, die wir im ersten Spiel häufiger nachschlagen muss, well wir die Begriffe und Symbole noch nicht so gut kannten. So gibt es z. B. Fernkämpfer, Nahkämpfer, Monster mit harter Haut oder Gegner, die alle Gearlocks gleichzeitig angreifen.

Auf dem Weg zur Endgegner spielt man ein Begegnungsdeck durch. Dabei gibt es meist zwei Optionen, eine einfachere und oft friedlichere oder eine gefährlichere, die mehr Belohnungen bietet. Für den oft folgenden Kampf werden Monster der drei Stapel mit Monstertokens verwendet. Diese gibt es als Einer-, Fünfer- oder Zwanziger-Monster. Die Schwierigkeit für den Kampf ist meist die die Anzahl der Spieltage multipliziert mit der Anzahl der Spieler. Am 3 Spieltag würden bei 3 Spielern also ein Fünfer-Monster und vier Einer-Monster für die Begegnung verwendet.

Zuerst wird die Initiative durch Würfeln bestimmt. In dieser Reihenfolge geschieht der Kampf bis hoffentlich die Spieler gewonnen haben. Der Kampf selber wird auf einer abstrakten Battlemap ausgetragen, die nur jeweils Reihen für die Nachkampfer bzw. Fernkämpfer beider Seiten vorsieht. Nahkämpfer können nur angrenzende Felder angreifen. Maximal vier Gegner erscheinen gleichzeitig. Falls noch mehr Gegner da sind, rücken diese später für die Gefallenen nach. Für jedes Monster würfelt man die Anzahl die angegebenen einfachen Kampfwürfel und handelt diese sofort ab.  

Fazit

Too many bones ist ein schön gestaltetes Spiel. Das Material macht einen hervorragenden und hochwertigen Eindruck. So erhält man für jeden Charakter eine eigene Neopren-Mappe, 20 verschiedene Würfel und Pokerchips für die Lebenspunkte. Das Spiel ist recht flüssig und leicht erlernbar, wenn man die Symbole kennt. Die Skalierung funktioniert gut, so dass die Begegnungen spannend bleiben.Der Reiz des Spielt liegt eindeutig im Sammeln von Würfeln um weitere Fähigkeiten zu nutzen und so mehr Optionen für die Kämpfe zu haben. Eine Geschichte wird für mich zu wenig deutlich.  Zur Anleitung kann ich nichts sagen. 
Allerdings hat das Material auch einen stolzen Preis. Die Abbildungen oben zeigen zum Teil extra erhältliche Zusatzcharaktere (Nugget), die das Spiel noch teurer machen. Zudem ist das englische Spiel nur direkt beim Verlag (ChipTheory Games) erhältlich. 

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Hallo, ich bin Lars. Willkommen zu meinem Blog. Hier schreibe ich über Brettspiele, die ich ausprobiert habe und über das Kochen gerne auch draußen. Dazu rezensiere ich gelegentlich Kochbücher.

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